BASF und das globale Investmentunternehmen Carlyle haben die im Oktober 2025 angekündigte Veräußerung des Coatings-Geschäfts nach Erhalt aller regulatorischen Genehmigungen zum 30. Juni 2026 offiziell vollzogen. Die Transaktion basiert auf einem Unternehmenswert von 7,7 Mrd. EUR und bescherte dem Ludwigshafener Chemiekonzern einen vorsteuerlichen Zahlungsmittelzufluss von rund 5,8 Mrd. EUR. Das fortan unter dem Namen Surventis firmierende Unternehmen umfasst die bisherigen BASF-Geschäftseinheiten Fahrzeugserienlacke, Autoreparaturlacke und Oberflächentechnik. Zusammen mit dem bereits im Herbst 2025 verkauften Bereich für Bautenanstrichmittel beläuft sich der Gesamtwert des ehemaligen Coatings-Sektors auf 8,7 Mrd. EUR.
Mit dem erfolgreichen Abschluss setzt BASF einen zentralen Meilenstein ihrer „Winning Ways“-Strategie um, die darauf abzielt, den Wert der sogenannten Standalone Businesses gezielt herauszustellen und den strategischen Konzernfokus zu schärfen. Ganz zieht sich die BASF jedoch nicht zurück: Der Chemiekonzern behält eine Eigenkapitalbeteiligung von 40 % an Surventis und partizipiert somit weiterhin an der zukünftigen Wertschöpfung des profitablen Lack- und Oberflächengeschäfts. Bilanziell wird diese Beteiligung ab Juli 2026 nach der Equity-Methode als Finanzbeteiligung erfasst; der Buchwert des Reinvermögens der Veräußerungsgruppe lag per Ende 2025 bei rund 3 Mrd. EUR.