Der Fachverband der Hersteller elastischer Bodenbeläge (FEB) hat einen neuen Leitfaden zur sach- und fachgerechten Feuchtemessung von Estrichen herausgegeben. Feuchtigkeit zählt nach wie vor zu den häufigsten Ursachen für Bauschäden bei Neubauten sowie in der Altbausanierung. Während die CM-Messung seit Jahrzehnten als bewährtes Standardverfahren gilt, gewinnen alternative Prüfmethoden durch moderne Estrichmörtelrezepturen und steigende Anforderungen an Sicherheit und Effizienz an Bedeutung. Der FEB hebt in diesem Kontext die KRL-Methode (korrespondierende relative Luftfeuchte) als zukunftsweisende Option hervor, um den Feuchtegehalt sowohl bei Zement- als auch bei Calciumsulfatestrichen verlässlich zu bestimmen.
Die neue Technische Information TI 9 erläutert zentrale Begriffe wie die Belegreife und stellt die jeweiligen Vor- und Nachteile der gängigen Prüfverfahren detailliert gegenüber. Die Schrift beleuchtet Praxisaspekte wie Arbeitsschutz, Kosten, Verbrauchsmaterialien sowie Fragen zur Prozesssicherheit. Die Publikation „TI 9 – Feuchte von Estrichen“ steht auf der Website des Verbandes (feb-ev.com) zum kostenlosen Download bereit.