Das deutsche Bauhauptgewerbe gewinnt weiter Nachwuchs: Ende September 2026 absolvierten 37.694 junge Menschen eine Ausbildung in der Branche. Dies sind 4,9 % mehr als vor einem Jahr, teilte der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) mit.
Insgesamt begannen 12.209 junge Frauen und Männer in 2026 mit ihrer Bau-Ausbildung. Am häufigsten entscheiden sie sich für die Berufe Tiefbaufacharbeiter, Zimmerer und Maurer. Im Ländervergleich bildet Bayern die meisten jungen Menschen am Bau aus. „Der Zuwachs ist ein starkes Signal. Wer bei uns anfängt, sichert sich einen Beruf, der auch in unruhigen Zeiten Bestand hat“, sagte Heribert Jöris, ZDB-Geschäftsführer Sozial- und Tarifpolitik. Von den Ausbildungsberufen im Bodenhandwerk werden in den Zahlen nur die Estrich- und Fliesenleger erfasst.