Einen erneuten Umsatzsprung meldet Mapei für 2019. Der italienische Hersteller hoch2 bauchemischer Produkte konnte seine Einnahmen gegenüber 2018 um 9,1 % auf knapp 2,8 Mrd. EUR verbessern; 2014 waren es erst 1,9 Mrd. EUR. Die Gewinnsteigerungen sind noch höher ausgefallen: Das EBITDA hat sich auf 250,9 Mio. EUR (+56,6 %) erhöht, der Jahresüberschuss um 203,7 % auf 74,0 Mio. EUR. Regional gab es die größten Umsatzsteigerungen in Asien (+14,4 %). In Westeuropa waren es ebenfalls überdurchschnittliche +9,5 %. Auf dem italienischen Markt zeigte sich Mapei mit +4,1 % stark, aber nicht ganz so dynamisch.
Trotz der Auswirkungen der Corona-Pandemie konnte der Bauchemie-Konzern Sika seinen Wachstumskurs im ersten Halbjahr 2020 fortsetzen: Erzielt wurde eine Umsatzsteigerung von 2,9 % in Lokalwährungen auf rund 3,6 Mrd. CHF (rund 3,3 Mrd. EUR). In den Monaten März, April und Mai 2020 wurden die Geschäftsaktivitäten in nahezu allen Ländergesellschaften durch die Corona-Pandemie beeinträchtigt. Im Juni verzeichnete Sika erstmals seit Februar wieder ein positives organisches Umsatzwachstum, als in vielen Ländern die Lockdown-Phasen beendet oder die Einschränkungen signifikant reduziert wurden. Es kam zu einer Normalisierung der Geschäftsaktivitäten und die Dynamik im Bausektor zog wieder an. Der Betriebsgewinn (EBIT) belief sich auf 410,2 Mio. CHF (rund 381 Mio. EUR, Vorjahr: 481,7 Mio. CHF) und ist damit um -14,8 % zurückgegangen.
Sopro Bauchemie wird nicht auf der BAU 2021 in München präsent sein. Nach Ansicht der Geschäftsführung werde unter den zu erwartenden Corona-Restriktionen eine effektive und angemessene Kommunikation mit den Kunden in einem angenehmen Messeumfeld nicht möglich sein. Zudem befürchte man, dass die Mehrzahl der Kunden-Zielgruppen die Messe nicht besuchen werden. Auch die vielen internationalen Gäste werden im kommenden Januar vermutlich die Reise nach München nicht antreten können oder wollen. Ebenso spiele die Verantwortung des Unternehmens im Hinblick auf den Gesundheitsschutz der eigenen Mitarbeiter eine Rolle. Die Wiesbadender wollen aber an der BAU 2023 in München wieder teilnehmen.
Hamberger Flooring und der Schweizer Sportboden-Spezialist Conica sind eine Partnerschaft eingegangen. Ziel ist, gemeinsam bestehende Systeme weiter zu entwickeln, von der reinen Sportfunktionalität hin zur Mehrfachnutzung. Denn der Trend gehe zu multifunktionalen Hallen für ein breites Angebot an Veranstaltungen. Außerdem wollen die beiden Unternehmen ihre vorhandenen Vertriebsstrukturen bündeln. Während Hamberger auf flächenelastische holzbasierende Sportböden setzt, stellt Conica fugenlose Bodenlösungen auf Basis von Polyurethan und Epoxydharzen her.