Mit Zuwächsen in allen Geschäftsbereichen ist der US-Konzern Mohawk ins Geschäftsjahr 2026 gestartet – und hat im ersten Quartal weltweit 2,73 Mrd. USD (2,33 Mrd. EUR) umgesetzt. Damit wurde der Vorjahreswert um 8,0 % übertroffen. Mit 2,0 % fiel das Wachstum der Unilin-Mutter in der Flooring-Sparte Nordamerika (880,0 Mio. USD) am geringsten aus, Bodenbeläge im Rest der Welt (751,3 Mio. USD) entwickelten sich mit +12,2 % deutlich besser. Auch bei den keramischen Fliesen (1,10 Mrd. USD; +10,4 %) war die Steigerungsrate zweistellig. Um kalendarische und Wechselkurseffekte bereinigt, steht zwar ein Minus von 2,6 % zu Buche, dennoch erhöhte sich der operative Quartalsgewinn auf 111,8 Mio. USD (+16,5 %).
Angesichts der durch den Krieg im Nahen Osten gestiegenen Kosten für Energie sowie Erdöl- und Gas-basierte Vorprodukte hat Mohawk laut CEO Jeff Lorberbaum bereits Preiserhöhungen eingeleitet. Weitere könnten erforderlich sein, wenn die Kostensteigerung in der zweiten Jahreshälfte 2026 aufgrund sinkender Lagerbestände stärker spürbar werden.